Seit vielen Jahren ist der vdw in Kooperation mit dem Land Niedersachsen und der NBank an der Erstellung des Wohnungsmarktberichts beteiligt. Im Dezember wurde die aktuelle Auflage veröffentlicht, ein wichtiges Instrument, um die baulichen und sozialen Aktivitäten richtig zu justieren. Die wichtigsten Befunde: Bis 2045 wird ein Überhang an Einfamilienhäusern erwartet. Der Bedarf an Mehrfamilienhäusern steigt, besonders in Ballungsräumen – allerdings regional unterschiedlich stark. Die Landeswohnraumförderung in Niedersachsen setzt inzwischen verstärkt auf Basic-Standards, ein Ansatz, der bereits in Schleswig-Holstein erfolgreich praktiziert wird. Neu ist zudem die Gründung der landeseigenen Wohnraum Niedersachsen GmbH. Sie steht im engen Austausch mit den Mitgliedsunternehmen und soll schubladenfertige Projekte der Genossenschaften auf den Weg bringen – insbesondere Vorhaben, die bislang aus wirtschaftlichen oder regulatorischen Gründen nicht realisiert wurden. Wohnungsmarktbericht 2025: Verschiebungen im Bedarf Eine Kampagne von: KEIN RAUM FÜR HÄUSLICHE GEWALT Polizei 110 gegen-häusliche-gewalt.de Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ Anonym . Kostenfrei 24/7 erreichbar . Mehrsprachig 116 016 Bundesweite Erstberatung: Die Veranstaltung hat inzwischen auch eine deutliche politische Ausrichtung erlangt: In Panels, Foren und Gesprächsrunden diskutieren Fachleute zentrale Fragen des Wohnungsbaus, der Regulierung und der Energieversorgung. Eine Frage noch zum Schluss: Der vdw hat kürzlich die Kampagne „Kein Raum für häusliche Gewalt“ initiiert. Was steckt hinter dieser Initiative und welches Ziel verfolgen Sie damit? Die Kampagne geht auf den Wunsch einiger Mitgliedsunternehmen zurück, die sich bereits seit Langem für das Thema engagieren – etwa beim internationalen „Orange Day“. Ziel unserer Kampagne ist es, in den Quartieren Haltung zu zeigen, Nachbarschaften zu sensibilisieren und deutlich zu machen, dass häusliche Gewalt kein privates, sondern ein gesellschaftliches Thema ist. Weitere Verbände haben bereits Interesse signalisiert, sodass die Kampagne überregional anschlussfähig wird. Sie soll Impulse für Prävention und Aufklärung im Wohnumfeld geben und so die Handlungssicherheit im Quartier stärken. rk INFORMATION www.vdw-online.de
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