und plante für die Übergangszeit eine sogenannte „PopUp-Therme“ anzumieten – eine provisorische Anlage, die wie eine konventionelle Gaszentralheizung im Keller installiert worden wäre. Diese hätte die Wärmeversorgung bis zum Fernwärmeanschluss gesichert. Entsprechend beantragte Energieberater Rust im März 2025 einen Zuschuss für den Fernwärmeanschluss beim BAFA, und im Keller des Mehrfamilienhauses wurden einige Räume schon einmal baulich für die Installation vorbereitet. Der positive Förderbescheid vom BAFA über 110.000 Euro traf umgehend ein. Das war im März 2025. Wärmeversorgung auf wackeligen Beinen Doch wie sich alsbald herausstellte, sollte es mit dem Ausbau der kommunalen Wärmeplanung nur stockend vorangehen, die Wärmeversorgung im Haus wäre zum Vabanquespiel geworden – der lokale Energieversorger konnte keinen verbindlichen Termin für den Fernwärmeanschluss nennen. „Zwar hätte der BAFA-Bescheid bis März 2028 verlängert werden können, doch was, wenn bis dahin der Anschluss immer noch nicht gelegt worden wäre?“, so Schneider. Seine Mieter:innen übergangsweise ohne Warmwasser und Heizungswärme stehen zu lassen, stand außer Frage. Was tun? Für die Umstellung auf Fernwärme hatte der Immobilienexperte einen Kostenrahmen von rund 320.000 Euro eingeplant. Als deutlich wurde, dass ein pünktlicher Anschluss auf wackeligen Beinen stand, stand plötzlich auch die gesamte Finanzierung auf dem Spiel. Schneider suchte erneut das Gespräch mit Enercity und sah sich gezwungen, den Fernwärmeanschluss abzusagen. Eine andere Lösung musste her. „Alle schlugen die Hacken zusammen“ Parallel waren die Modernisierungsarbeiten weit fortgeschritten und nicht mehr aufzuhalten. Kurz entschlossen wandte sich Martin Schneider an Kay schlugen die Hacken zusammen – vom Hersteller über den Heizungsbauer bis zum Energieberater und der KfW“, erzählt Schneider. Der beantragte KfW Zuschuss in Höhe von 59.000 Euro traf umgehend ein, die Abstimmung zwischen allen Beteiligten verlief zügig. Vitocal 250-A / 250-A PRO Heizen, Kühlen und Warmwasserbereitung mit einem Gerät Bivalenter Betrieb mit vorhandenem Wärmeerzeuger möglich Für Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser sowie gewerbliche Anwendungen Mit 70 °C Vorlauftemperatur für die Modernisierung geeignet als Kaskade sind über 100 kW Wärmeleistung möglich Bedarfsgerechte Leistungsanpassung durch elektronische Expansionsventile Verwendung des natürlichen Kältemittels R290 Keine Effizienzverluste durch patentierten, integrierten Propanabscheider, eine Systemtrennung ist nicht erforderlich Kompakte Abmessungen für platzsparende Außenaufstellung Aufstellung in dicht besiedelten Gebieten dank geringer Schallemission möglich Mehrfach beschichtetes, witterungsbeständiges Gehäuse Werkseitig vorinstalliert, inklusive Schalt-, Regelungs- und Sicherheitseinrichtungen Anbindung an die Gebäudeleittechnik durch integrierte Modbus-TCP/IP- und BACnet/IP-Schnittstelle Servicefreundlich durch leichte Zugänglichkeit Attraktive Förderung Glenewinkel, Niederlassungsleiter von Viessmann am Expo-Park. Glenewinkel hatte sofort die passende Idee: eine zentrale Wärmepumpenlösung, die alle Wohneinheiten im Grenzweg effizient und klimafreundlich versorgen würde. „Und dann ging alles sehr schnell, alle Eigentümer Martin Schneider ist hochzufrieden mit der Wärmelösung und kann sie nur weiterempfehlen. Norbert Kuck von Viessmann erklärt die Übergabestation. Bestens für die Modernisierung geeignet Luft/Wasser-Wärmepumpen | VITOCAL 250-A von 2,6 bis 18,5 kW Foto: Redaktion Foto: Redaktion frühjahr 2026 37
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