Und so erfolgte der Einbau der neuen Heizungstechnik ab September 2025. Vier Wochen später, im Oktober, ging die Anlage erfolgreich in Betrieb. Zentral erzeugte Wärme für alle Wohnungen Im Keller des Gebäudes befinden sich nun zwei „Vitocal 250-A“ mit 2 x 19 kW von für Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser sowie gewerbliche Anwendungen. Die zentrale Wärmepumpenanlage heizt, kühlt und erzeugt Warmwasser für das gesamte Gebäude. Zwei Außeneinheiten, die die Außenluft als Wärmequelle nutzen, befinden sich im Hof. „Ein Gerät erzeugt bis zu 19 kW Heizleistung. Mit zwei Geräten ist eine Heizleistung bis zu 38 kW realisierbar. Besonders wichtig war dabei auch der Schall – unsere Geräte gehören zu den leisesten im Markt“, sagt Norbert Kuck, Installationsmeister und Verkaufsberater bei Viessmann. „In jeder Wohnung ist eine Übergabeeinheit anstelle der alten Thermen installiert. Von dort wird wie vorher die Wärme in die Räume verteilt und Warmwasser effizient und hygienisch bereitgestellt.“ Mit dieser leistungsstarken, zentralen Wärmepumpe verfügt das Gebäude nun über eine effiziente und nachhaltige Energieversorgung. Die Überwachung und Steuerung der Wärmepumpe und des Hydrauliksystems erfolgt beim Heizungsbauer von einer zentralen Leitwarte aus, womit die Wärmeversorgung aller Mieter:innen rund um die Uhr sichergestellt ist. Von 140 auf 11 Kilowattstunden pro Quadratmeter Dank der Wärmepumpe und der umfassenden Sanierung hat sich die energetische Bilanz des Mehrfamilienhauses nun grundlegend verändert: „Der Verbrauchswert im Energieausweis sank von ursprünglich rund 140 auf 11 Kilowattstunden pro Quadratmeter – ein Ergebnis, das durch die umfassende Modernisierung ermöglicht wurde“, berichtet Schneider stolz. Da die Wärmepumpe vollständig mit grüner Energie betrieben wird, ist das Mehrfamilienhaus heute praktisch emissionsfrei. Besonders neue Mieter:innen reagierten sehr positiv auf die nachhaltige Ausrichtung des Hauses, wie er berichtet. Die staatlichen Fördergelder für die energetische Sanierung seien eine großartige Motivation gewesen, und der Energieberater sowie die KfW hätten, so Schneider, vorbildlich gearbeitet und maßgeblich dazu beigetragen, dass der Umbau so reibungslos funktionierte. Auch die Kundenbetreuerin der Sparkasse Hannover, die das Haus kürzlich besichtigte, zeigte sich höchst beeindruckt: Der Grenzweg 10 sei ein beispielhaftes Projekt mit Signalwirkung und brauche viele Nachahmer. Dem kann man sich nur anschließen, Schneider ist froh, dass er das Thema nun erfolgreich abgeschlossen hat. rk
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