davon dank Solaranlage und Speicher beispielsweise 1.500 kWh ohne laufende Kosten selbst gedeckt werden. Bei einem Strompreis von 30 Cent je kWh entspricht das einer jährlichen Ersparnis von 450 Euro. Zusätzlich arbeitet die Wärmepumpe selbst effizienter als eine Gastherme, wodurch jährlich über 1.000 Euro eingespart werden können. Förderungen für Wärmepumpe & PV Für Wärmepumpen und PV-Anlagen stehen unterschiedliche Förderprogramme zur Verfügung. Viele Bundesländer und Kommunen bieten regionale Förderungen an. Darüber hinaus existiert die bundesweite BEG-Förderung. Alle Informationen zu möglichen Wärmepumpen-Förderungen sind dort übersichtlich bereitgestellt. Wie viel PV-Strom für die Wärmepumpe? Je nach Gebäude und Pumpenmodell verbraucht eine Wärmepumpe jährlich etwa 2.000 bis 4.000 kWh. Grundsätzlich gilt: Für je 900 bis 1.000 kWh Strombedarf sollte die PV-Anlage über 1 kWp Leistung verfügen. Rechnet man den Haushaltsstrom hinzu, ergibt sich ein idealer Wert von mindestens 8 kWp, in größeren Gebäuden auch bis zu 12 kWp. Eine größere PV-Anlage erhöht die Eigenverbrauchsquote – und verbessert damit die Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems. Wärmepumpe nachrüsten? Eine Nachrüstung ist in beiden Richtungen möglich, schreibt Green Planet Energy. Variante 1: PV vorhanden Für die Nachrüstung einer Wärmepumpe ist ein Stromspeicher besonders sinnvoll, damit auch bei wenig Sonnenschein ausreichend Strom verfügbar ist. In vielen Fällen lässt sich die Wärmepumpe problemlos integrieren, sofern das Gebäude geeignet ist. Variante 2: Wärmepumpe vorhanden Wird eine PV-Anlage nachgerüstet, sollte von Anfang an ein Stromspeicher und ein Home Energy Management System eingeplant werden. Wärmepumpe plus PV lohnt sich Spätestens seit den starken Preisanstiegen zu Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und des aktuellen Irankriegs ist klar: Mehr Unabhängigkeit bei der Energieversorgung ist sinnvoll, lautet das Fazit von Green Planet Energy. Mit der Kombination aus Wärmepumpe und PV bestehe die Möglichkeit, mit kostenloser Umgebungswärme und selbst erzeugtem Strom zu heizen – ohne Gas oder Öl. Den anfänglichen Investitionskosten stehen deutliche Fördermöglichkeiten und langfristige Einsparungen gegenüber. Wichtig sei eine fachkundige Planung, damit beide Systeme optimal aufeinander abgestimmt sind. So lasse sich der Eigenverbrauch steigern und der Bedarf an Netzstrom reduzieren. INFORMATION green-planet-energy.de Auf einen Blick Was muss man beachten, damit Wärmepumpe und PV-Anlage effizient arbeiten? Die Effizienz der Kombination hängt von verschiedenen Faktoren ab: Dimensionierung: Die Größe der PV-Anlage sollte ausreichend sein, um den Strombedarf des Haushalts inklusive Wärmepumpe zu decken. Gebäudedämmung: Gute Dämmung reduziert Energieverluste und senkt den Stromverbrauch der Wärmepumpe. Standort der Solaranlage: Optimal ist eine südlich ausgerichtete Dachfläche mit etwa 30° Neigung. Auch Ost-/West-Dächer können geeignet sein. Anbindung: Wärmepumpe und PV-Anlage müssen technisch kompatibel sein. Je nach System können ein passender Netzanschluss, ein Smart Meter oder eine Energiemanagementlösung notwendig sein. Pufferspeicher: Hilft, Wärmeverluste zu minimieren und den Betrieb der Wärmepumpe zu optimieren. Optionaler Stromspeicher: Erhöht die Eigenverbrauchsquote – besonders nach Ende der EEG-Förderung. Kompatibler Wechselrichter: Der Wechselrichter der Solaranlage muss mit der Wärmepumpe harmonieren. Jährliche Einsparung Wärmepumpe 28.000 Euro + Solaranlage mit Speicher 15.000 Euro Summe 43.000 Euro Abzüglich 50 % Förderung auf die Wärmepumpe 29.000 Euro Ersparnis Stromkosten gegenüber reiner Netzversorgung >1.350 Euro + Ersparnis Heizkosten gegenüber Gas >1.600 Euro Ersparnis gesamt >2.950 Euro Damit amortisieren sich die Anschaffungskosten innerhalb von zehn Jahren. Quelle: Green Planet Energy frühjahr 2026 47
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