gebaute Angebote mit stärkerem Investorenfokus, wie das Urban Investment Forum und der Investors Lunch, themenspezifische Meetups und Formate wie „Women in Real Estate“. Gleichzeitig setzen wir bewusst auf starke gemeinsame Momente wie die Opening Night oder die Exhibitors Night. Denn oft sind es genau diese Anlässe, bei denen Gespräche entstehen, die am nächsten Tag in Terminen und im besten Fall in konkreten Projekten münden. Inhaltlich spannen Sie in diesem Jahr den Bogen noch ein Stückchen weiter. Warum? Weltpolitische Krisen werden in den nationalen und sogar in den regionalen Immobilienmärkten immer schneller und unmittelbarer spürbar; etwa in den Energiekosten oder der gesamten Sicherheitsarchitektur. Deshalb gehen wir in der REAL Future Conference stärker auf geopolitische Entwicklungen ein und beleuchten die Rolle der Immobilie als kritische Infrastruktur. Wir sind sehr stolz, dafür unter anderem Namen wie die NATO-Sicherheitsexpertin Florence Gaub und den Bundeswehr-Oberst Armin Schaus auf der Bühne zu haben. Kommt der Immobilienmarkt Ihrer Meinung nach langsam wieder in Schwung? Wenn ja: Woran liegt es? Und mit welchen Stellschrauben könnte es schneller gehen? Ich habe den Eindruck, dass der Markt langsam wieder in Bewegung kommt. Einige Zahlen deuten darauf hin. Es hilft, dass sich das Zinsumfeld zuletzt entspannt hat. Damit es schneller geht, braucht es allerdings mehr Tempo und Verlässlichkeit. Ein ganz wichtiger Beschleuniger sind aus unserer Sicht digitale Lösungen – also PropTechs. Sie helfen, Prozesse zu automatisieren, Daten besser nutzbar zu machen und Transformation effizienter umzusetzen. Wir glauben daran, dass sie in der Lage sind an den Stellschrauben drehen zu können. Deshalb bietet die Real Estate Arena PropTechs auch in diesem Jahr wieder die ganz große Bühne. Im vergangenen Jahr wurden 170 digitale Innovationen für den Bau- und Immobiliensektor präsentiert. Eine Entwicklung, die aus der Zusammenarbeit mit unserem Konferenzpartner blackprint entstand und eine echte Bereicherung für die REA ist. Und nun das große Aber: Niemand kann im Moment absehen, wie sich die aktuellen Krisen auf die einzelnen Märkte, Branchen und Stimmungslagen auswirken. Foto: Deutsche Messe AG/Rainer Jensen
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