Leidenschaft richtigen Moment Vom Fußballplatz ins Nationalteam und bald nach Amerika. Niklas Rehmann erzählt im Birdie-Interview, wie er den Golfsport für sich entdeckt hat, warum er schnell durchgestartet ist und welche Pläne er für die kommenden Jahre hat. Birdie: Niklas, wenn man deinen sportlichen Werdegang anschaut, sieht es so aus, als wärst du schon immer im Golf zuhause gewesen. Aber tatsächlich hast du relativ spät angefangen. Wie war das damals? Niklas Rehmann: Stimmt, Golf kam bei mir erst 2019 ins Spiel. Eigentlich war es meine Schwester, für die die Idee gedacht war. Sie hat vorher Tennis gespielt und suchte nach einer neuen Sportart. Meine Eltern dachten, das könnte passen. Aber wie das manchmal so ist, bin dann ich derjenige gewesen, den es gepackt hat. Anfangs habe ich noch sehr viel Fußball gespielt und war nur alle zwei Wochen auf dem Platz. Doch dann kam die Corona-Zeit, wir hatten kaum Schule, plötzlich war viel Zeit frei. Und da habe ich gemerkt, dass mir Golf unglaublich Spaß macht. Ich war stundenlang draußen, habe trainiert, gespielt, ausprobiert. Ab da war klar: Das ist mein Sport. Birdie: Dein Aufstieg ging dann ziemlich schnell. Welche Schritte waren für dich entscheidend? Niklas: Ein Schlüssel war mein Heimatclub Isernhagen. Dort habe ich Andreas Probst als Landestrainer kennengelernt und er hat mich sofort gefördert. Ohne ihn wäre ich sicher nicht so schnell so weit gekommen. Ich kam relativ bald in den Landeskader, später in den Nationalkader. Das Highlight war die TeamEuropameisterschaft 2024. Da nur sechs Spieler pro Nation aufgestellt werden, ist das eine riesige Ehre. Außerdem konnte ich zwei internationale Turniere Bild: Niklas Rehmann Interview: Jörg Palm Wenn den trifft „Disziplin und Organisation gehören eben nicht nur zum Sport.“ NIKLAS REHMANN | INTERVIEW 41 www.birdie-magazin.de Birdie 02|2025
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