Zwischen Pferd und Fairway wenn Polo auf Golf trifft Beim Rixförde High Goal Cup im Poloclub Rixförde traf Jörg Palm vom Birdie Golf Magazin den Polospieler Moritz Gädeke. Im Gespräch verriet er, warum er neben Polo auch Golf mit Leidenschaft spielt, wie sein Handicap aussieht, welche Parallelen beide Sportarten verbinden und wie sich Schwung und Timing gegenseitig ergänzen. Interview: Jörg Palm Birdie: Moritz, stell dich doch bitte kurz vor. Moritz Gädeke: Mein Name ist Moritz Gädeke. Ich bin Polospieler und gerade hier beim Turnier in Gut Rixförde bei der Familie Bosch. Neben Polo spiele ich auch leidenschaftlich gern Golf, vor allem in Berlin mit Freunden. Birdie: Zwei völlig verschiedene Sportarten, oder gibt es für dich Parallelen? Gädeke: Ja, durchaus. Natürlich sind es zwei unterschiedliche Welten: Polo ist ein Teamsport, Golf dagegen in der Regel individuell. Aber es gibt Schnittmengen. Der Schwung und das Timing spielt in beiden Sportarten eine entscheidende Rolle. Golf hilft mir beim Polo, weil ich mehr Zeit habe, am Schwung zu arbeiten. Andersherum gibt es beim Polo Bewegungen wie beim Stick-and-Ball-Training, die dem Golfschwung ähneln. Birdie: Also profitieren beide Seiten voneinander? Gädeke: Absolut. Für mich ist Golf eine sehr technische Disziplin, während beim Polo zusätzlich die Teamdynamik und das Reiten dazukommen. Trotzdem hilft mir Golf enorm, das richtige Timing zu finden, und das ist im Polo genauso wichtig. Birdie: Wie sieht es mit deinem Handicap aus? Gädeke: Ich bin Amateurgolfer, habe aber ein solides Handicap von 14 im Golf und +3 beim Polo. Ich habe früh angefangen, um das Spiel zu lernen, aber ich spiele nicht professionell. INTERVIEW | MORITZ GÄDEKE 46 www.birdie-magazin.de Birdie 02|2024
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