Birdie | Ausgabe 9 April 2026

Und plötzlich denke ich an etwas, das heute ganz selbstverständlich ist. An das Selfie. Dürer hat sich selbst immer wieder gemalt. Nicht schnell, nicht beiläufig, sondern bewusst. Seine Selbstporträts sind klar und ruhig. Er zeigte sich nicht nur, er setzte sich in Szene. Heute drehen wir die Kamera zu uns und drücken ab. Ein Moment, ein Bild. Und doch ist die Idee dieselbe. Der Blick auf sich selbst. Vielleicht liegt genau darin die Verbindung. Und wie so oft muss ich auch hier an den Golfplatz denken. An diesen einen Schlag. An die Ruhe davor. An die Konzentration im Moment. Golf ist wie ein Pinselstrich. Entweder er sitzt oder er verläuft. Dürer hätte das verstanden. Was ich aus Nürnberg mitnehme, ist etwas ganz Einfaches. Präzision braucht Zeit. Und Aufmerksamkeit. Und vielleicht ist genau das heute wertvoller denn je. Freuen Sie sich schon jetzt auf meine nächste Kunstreise! Ihre Sylvia Sobbek Kontakt: sylvia.sobbek@me.com | www.sylviasobbek.com www.birdie-magazin.de

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