4 RECKEN-BOTE | SG FLENSBURG-HANDEWITT | SAISON 2025/2026 RECKEN WOLLEN SICH GEGEN FLENSBURG BEWEISEN Für die TSV Hannover-Burgdorf, um den frisch verlängerten Vilhelm Poulsen, steht ein anspruchsvolles Heimspiel an. Am heutigen Samstagabend trifft die Mannschaft am Oster-Spieltag auf den nach dem 26. Spieltag Tabellenzweiten der stärksten Liga der Welt, die SG Flensburg-Handewitt. Die Flensburger waren unter der Woche zusätzlich im Einsatz und traten in den Play-offs der EHF European League an. Im Hinspiel gegen den dänischen Vertreter Skanderborg Aarhus Håndbold konnten sie mit 38 : 32 gewinnen. Bereits am kommenden Dienstag steht das Rückspiel an, in dem es um den Einzug in das Viertelfinale geht. Dort würde im Erfolgsfall die TSV Hannover-Burgdorf als Gegner warten, welche sich durch den ersten Tabellenplatz in der Hauptrundengruppe direkt für das Viertelfinale qualifizieren konnte. Für zwei Spieler der RECKEN hat die Begegnung eine besondere Bedeutung. Kapitän Marius Steinhauser lief von 2017 bis 2022 für Flensburg auf und gewann in dieser Zeit zwei Meisterschaften sowie einen nationalen Supercup. Auch August Pedersen spielte von 2022 bis zum letzten Sommer für die Norddeutschen und gewann in dieser Zeit zweimal die European League. Aus dem stark besetzten Kader der Flensburger ragen insbesondere die besten Torschützen heraus. Allen voran Emil Jakobsen, der bislang 152 Treffer erzielt hat. Lediglich Pedersen liegt ligaweit unter den Linksaußen mit 155 Toren noch vor ihm. Dahinter folgen Marko Grgic mit 144 Treffern sowie Simon Pytlick mit 142 Toren. Um Pytlick besteht derzeit ein hohes mediales Interesse. Der dänische Rückraumspieler wird zur Saison 2027/28 zu den Füchsen Berlin wechseln, wobei über einen vorzeitigen Transfer bereits zur kommenden Spielzeit spekuliert wird. Aufgrund einer Bauchmuskelverletzung fehlte der 25-Jährige zuletzt im Bundesligaspiel gegen GWD Minden, ebenso wie Niclas Kirkeløkke, der krankheitsbedingt aussetzen musste. Im Play-off-Spiel am Dienstag standen beide aber wieder im Kader. Nicht zur Verfügung steht hingegen Lukas Jørgensen, der sich bei der Europameister- schaft im Winter einen Kreuzbandriss zuzog und in dieser Saison wohl nicht mehr für die Flensburger auflaufen wird. Der Däne wechselt im Sommer zum ungarischen Spitzenklub Veszprém. Ebenfalls verlassen werden den Verein Kapitän Johannes Golla, der zur MT Melsungen wechselt, sowie Torhüter Kevin Møller, der sich GOG Håndbold anschließt. Als kurzfristige Verstärkung wurde der bosnische Kreisläufer Adin Faljic bis Saisonende verpflichtet. Zur kommenden Spielzeit stoßen mit Emil Bergholt, Aymeric Minne und Simon Möller weitere namhafte Neuzugänge zum Team. Die Bedeutung von Simon Pytlick für das Offensivspiel der Flensburger zeigt sich auch in der Vorlagenstatistik. Mit 78 Assists führt er diese vereinsintern an, gefolgt von Lasse Møller mit 58 und Grgc mit 55 Vorlagen. In der Defensive gehört Johannes Golla mit 15 Ballgewinnen in 26 Spielen zu den besten Akteuren der Liga. Damit weist er ebenso viele Steals auf wie Justus Fischer von den RECKEN, der allerdings drei Spiele weniger absolviert hat. Zudem stellt Flensburg mit Blaž Blagotinšek den Spieler mit den meisten Blocks der Liga (34 Blocks). Jakobsen zählt mit 32 Treffern aus Tempogegenstößen ebenfalls zu den effektivsten Spielern der Bundesliga. Hinter Welthandballer Mathias Gidsel belegt er den zweiten Platz in dieser Statistik. Auch auf der Torhüterposition ist die SG Flensburg-Handewitt hervorragend besetzt. Mit Benjamin Buric und Kevin Møller verfügt der Verein über eines der konstantesten Gespanne der Liga. Buric kommt auf 179 Paraden bei einer Quote von 29,83 %, während Møller 145 Würfe bei einer Quote von 28,38 % entschärfen konnte. Damit stellt Flensburg, unter den Torhüterduos mit mehr als 20 Einsätzen, hinter den RheinNeckar Löwen und den Füchsen Berlin statistisch das drittbeste Gespann der Liga. zum Oster-Spieltag Anspruchsvolle Aufgabe
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