multimediaPDF Staffelstab Dezember 2021

JAHRE NLV-StaffelStab Dezember 2021 · 9 nach dem Finallauf optimistisch. Das Staffelfinale gewannen am Ende sensationell die Italiener. Auch die Frauen-Staffel über die Stadionrunde lief in 3:24,77 Minuten eine gute Zeit, die schnellste einer deutschen 4x400 Meter Staffel seit 2010. Dabei ließ Schlussläuferin Ruth Sophia Spelmeyer-Preuß auf der Zielgeraden leider noch ein paar Körner liegen und wurde noch von einigen Staffeln auf den letzten Metern überholt. Am Ende fehlte etwas mehr als eine halbe Sekunde zum Einzug ins Finale und es blieb der zehnte Platz im Endresultat. „Wir freuen uns sehr, dass 5 Athletinnen und Athleten des NLV in Tokyo ein Teil der olympischen Spiele waeiner bisher durchwachsenen Saison aufgrund von anhaltenden Fußproblemen. Auf Position 3 laufend erreichte das deutsche Sprint-Quartett um Julian Reus, Joshua Hartmann und Lucas Ansah-Peprah in 38,06 Sekunden das Ziel. Sie verfehlten damit nur um wenige Hundertstelsekunden den Deutschen Rekord, belohnten sich aber mit dem Einzug ins Olympische Finale. Im Vorlauf ließen die Deutschen sogar sensationell die favorisierten US-Amerikaner hinter sich. Mit 38,12 Sekunden und Platz 6 im anschließenden Finale konnte das Quartett um Deniz Almas sichtlich zufrieden sein. „Es stimmt einen super optimistisch, weil es nicht die Frage ist, ob wir deutschen Rekord laufen – sondern wann“, zeigte sich Almas ren. Grundsätzlich sind wir froh, dass die olympischen Spiele stattgefunden haben. Es konnten viele wertvolle Erfahrungen beim wichtigsten Wettkampf der Leichtathleten gesammelt werden. An der einen oder anderen Stelle hat leider etwas Glück gefehlt, aber trotzdem wurden starke Leistungen erzielt. Unsere Olympioniken können sehr stolz sein, denn die lange Vorbereitung mit vielen Unsicherheiten war eine große Herausforderung. Wer diesen langen Weg erfolgreich gegangen ist und an den olympischen Spielen teilnimmt, ist ein großer Sportler bzw. eine große Sportlerin“, bilanziert Julien Karn, Vizepräsident Leistungssport im NLV, das Abschneiden der niedersächsischen Athleten in Tokio. Herzen für seine Verdienste für die Leichtathletik in Niedersachsen“, berichtet Julien Karn, NLV-Vizepräsident Leistungssport, über Eisenkolbs jahrelanges Engagement für die Leichtathletik in Niedersachsen. Während eine Nachfolge für Eisenkolb gefunden werden musste, übernahm Frank Reinhardt die Koordinierung des Leistungssport-Bereichs kommissarisch. In diesem Zeitraum gelang es Reinhardt zudem, zwei Junioren-EM Teilnehmerinnen und eine Olympia-Teilnehmerin auf ihre Saisonhöhepunkte vorzubereiten und vor Ort zu betreuen. „Frank hat im letzten halben Jahr einen grandiosen und vorbildlichen Job gemacht und neben seinen bereits zahlreichen anderen Tätigkeiten die übergeordneten Aufgaben übernommen“, resümiert Julien Karn die Zusammenarbeit mit Frank Reinhardt. „Auch persönlich danke ich Frank herzlich für sein Engagement, das er auch weiterhin durch eine enge Zusammenarbeit mit Annelie Jürgens zeigt. Wir können uns glücklich schätzen, solch einen Mitarbeiter zu haben“, führt Viktoria Leu, NLV-Geschäftsführerin, die lobenden Worte fort. Mit Annelie Jürgens hat sich eine Person in einem anspruchsvollen Auswahlverfahren durchgesetzt, die Annelie Jürgens neue Leitende Landestrainerin jg/vle/jk. Der Niedersächsische Leichtathletik-Verband hat eine neue Führungsspitze innerhalb des Trainerteams. Annelie Jürgens, seit Januar vergangenen Jahres bereits Landestrainerin Sprung Nachwuchs und treibende Kraft im Bereich der Talentförderung des Verbandes, bekleidet seit dem 1. August 2021 nun das Amt der Leitenden Landestrainerin im NLV. Sie beerbt damit Edgar Eisenkolb, welcher im Januar 2021 seine Funktion wechselte und seitdem vollständig beim DLV als Bundestrainer tätig ist. Eisenkolb war knapp 20 Jahre lang Leitender Landestrainer des NLV. „Edgar hat die Leichtathletik in Niedersachsen sehr positiv geprägt. Durch seinen Einsatz und seine Leidenschaft konnten wir im Bereich Leistungssport viele Erfolge feiern. Wir danken Edgar von ganzem auch in ihrem bisherigen Werdegang nach Herausforderungen suchte und diese meisterte. Die Diplomtrainerin, Dipl.-Psychologin, Dipl.-Sportpädagogin und M.A. Informatik/Mathematik und Politikwissenschaften – beide letztgenannten Abschlüsse lässt sie aus Bescheidenheit gerne unter den Tisch fallen – weiß durch Erfahrungen zu glänzen. Sei es als Trainerin, die Andreas Pohle bis zu seinen Olympischen Spielen begleitete. 31 Namen zählt die Liste der von ihr trainierten Athletinnen und Athleten mit nationalen und internationalen Erfolgen. Dass Annelie Jürgens die Position einer Bundestrainerin innehatte, überrascht somit wenig. Sie nimmt aber auch die Rolle der EDV-Expertin ein, die mal eben eine Auswertung von sportmotorischen Testergebnissen programmiert. Dass sie stets am Puls der Zeit bleibt, dafür sorgen ihre Freude am Lesen wissenschaftlicher Studien und ihre Nachwuchsathletinnen und -athleten, die sie ins Herz geschlossen hat. Wie hieß es nicht bereits: „Annelie Jürgens – wir kennen dich auch in Ostfriesland!“ Der NLV wünscht Annelie Jürgens viel Erfolg in ihrem neuen Amt und ein stets glückliches Händchen! (Foto: NLV)

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQwNjM=