BWI-Bauen-Wohnen-Immobilien_Nr. 2

BWI März/April 2019 6 Ein Bungalow in Holzbauweise erreicht mit guter Wärmedämmung und Erdwärme Werte eines Passivhauses Auf Holz und Erdwärme gebaut Auch wenn es schwerfiel, eini- ge Bäume mussten weichen, um zwei Familien ein neues Zuhause zu bieten, dafür wur- den aber an anderer Stelle wie- der neue gepflanzt. In der Holz- ständerbauweise, die eine der Neubauparteien gewählt hat, kommt der nachwachsende Rohstoff wieder zu ganz beson- deren Ehren. Der in V-Form er- richtete, die bebaubare Grund- stücksfläche optimal ausnut- zende Bungalow in der Wede- mark fügt sich mit seiner warmen Lärchenholzfassade harmonisch ein in das verblie- bene Wäldchen dahinter. Auch der Staketenzaun vor dem Haus passt perfekt ins Bild. Ins Auge fällt außerdem das grüne Schild an der Hauswand, das zeigt: Hier steht man vor einem imwahrsten Sinne ausgezeich- neten Haus: Die Grüne Haus- nummer ist eine Auszeichnung der Klimaschutz- und Energie- agenturNiedersachsenundder Klimaschutzagentur Region Hannover für Gebäudeeigentü- mer, die besonders energieeffi- zient gebaut oder saniert ha- ben. „Einen Teil der 35 Bäume hät- ten wir auf dem Grundstück gern stehen lassen, vielewaren aber zu hoch gewachsen, weil sie zu eng standen und sich gegenseitig Licht wegnahmen. Im Rahmen der Waldumwand- lung zuBaulandmusstenwir an anderer Stelle, mit dem Faktor 1,3 der umgewandelten Fläche, eine Neuanpflanzung vorneh- men lassen“, erzählt Bauherr René Herrmann. Die zu entsor- genden 25 Tonnen Wurzelwerk wurden zum Serengeti-Park in Hodenhagen transportiert. Dort liegen sie nun vor den Zäunen, bieten Vögeln und Kleintieren Nistplätze und Un- terschlupf und schützen zu- gleich die großen Tiere vor den Zäunen. Von Gas und Öl unabhängig Das Bauvorhaben von René Herrmann und seiner Frau Inga Meyer ist ein sehr gut durch- dachtes Projekt, an dessen An- fang die Frage stand: Wie viel Platz brauchenwirwirklich?Die Kinder sind heute zehn und sieben Jahre, später soll das Haus nicht überdimensioniert sein. Sie entschieden sich für einen Bungalow aus Holz mit Satteldach. Einigwarensichdie Bauherren auch beim für Hei- zung und warmes Wasser ein- gesetzten Energieträger: Von Gas und Öl wollten sie unab- hängig sein. Blieben Holzpel- lets oder Geothermie. Die Ent- scheidung fiel zugunsten der Erdwärme. „Egal wie kalt es draußen ist, in der Erde ist es immer warm. Als Der Bungalow mit Lärchenholzfassade fügt sich harmonisch in das Wäldchen hinter dem Grundstück ein. Geheizt wird mit Erdwärme. Fotos: privat Ob Modernisierungsberatung, Solar-Check oder Heizungsvisite – Termine für Hausbesitzer unter: 0511.220022-88 Immer gut beraten Nutzen Sie unsere Beratung in den eigenen vier Wänden: kostenlos, qualifiziert & unabhängig.

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