Birdie | Ausgabe 9 April 2026

Zum ersten Mal habe ich nicht meine eigene Golfreise geplant, sondern mich auf ein Format eingelassen, das seit Jahren viele Golfer begeistert: die Beachcomber Golf Trophy. Was ich auf Mauritius erlebt habe, war weit mehr als ein Turnier. Es war eine Woche voller Begegnungen, traumhafter Plätze, herzlicher Gastgeber und dieses ganz besonderen Gefühls, mitten im Winter plötzlich im Sommer aufzuwachen. Grundlage der Reise war das offizielle Wochenprogramm der 31. Beachcomber Golf Trophy vom 1. bis 7. Februar 2026 im Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa. Manchmal beginnt eine besondere Reise nicht erst am Flughafen, sondern viel früher. In meinem Fall in Hannover, im Oktober, bei HansJoachim Bischoff von Consul Weltreisen in der Königstraße. Dort wurden die Beachcomber Golf Trophy und die Plätze auf Mauritius vorgestellt und schon an diesem Abend war zu spüren, dass es hier nicht einfach nur um Golf geht, sondern um eine Woche, auf die sich viele Jahr für Jahr freuen. Für mich war es trotzdem etwas Neues. Normalerweise sind es gerade die individuell geplanten Reisen, die wir im Birdie Golf Magazin so gern erzählen. Diesmal war aber alles anders. Ein bewährtes Format, eine feste Golfwoche, ein eingespieltes Konzept und ich mittendrin, zum ersten Mal. Rückblickend war genau das der Reiz. Am 31. Januar ging es dann los. Während in der Region Hannover Winter, Grau und klirrende Kälte den Ton angaben, saß ich im Flieger Richtung Indischer Ozean. Der Kontrast hätte größer kaum sein können. Hier Minustemperaturen, dort bei der Landung auf Mauritius weit über 30 Grad, warme Luft, Palmen, Licht, dieses satte Blau am Horizont. Man steigt aus dem Flugzeug und hat sofort das Gefühl, den Winter nicht nur verlassen, sondern regelrecht abgestreift zu haben. Empfangen wurden wir im Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa, traumhaft gelegen auf der Halbinsel Le Morne, die Lagune auf der einen, den Golfplatz auf der anderen Seite und dem markanten Le Morne Brabant im Hintergrund, der zum UNESCO-Welterbe zählt. Das Resort liegt an einem rund sieben Kilometer langen Strand, verfügt über einen eigenen 18-Loch-Par-72-Championship-Course, ein Spa und zusammen mit dem Schwesterhotel Dinarobin über insgesamt acht Restaurants. Genau diese Mischung aus Lage, Golf und Resortkomfort macht den Ort so besonders. Schon der erste Eindruck war herzlich. Mein Apartment lag so, dass der Blick fast automatisch zwischen Grün und Meer pendelte. Und der erste Abschlag? Nur wenige Gehminuten entfernt. Näher kann man Golf und Urlaub kaum zusammenbringen. Wer hierher reist, bekommt eben nicht nur einen Platz vor der Tür, sondern ein Gesamtpaket: Text: Thomas Rätzke Sonne, Sand und Golf im Februar 31. Beachcomber Golf Trophy auf Mauritius GOLFREISE | BEACHCOMBER 62 www.birdie-magazin.de Birdie 01|2026

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