Bilder: Beachcomber Golf Trophy, Birdie Golf | Style | Genuss Strandspaziergang am Morgen, Golfrunde am Vormittag, ein Bad in der Lagune, vielleicht noch etwas Spa, gutes Essen und abends dieses entspannte Inselgefühl, das man aus dem Alltag in Deutschland so nicht kennt. Dass das Hotel neben dem Golf auch zahlreiche Sport-, Wasser- und Freizeitmöglichkeiten bietet, macht die Reise auch für Begleitungen oder für die Stunden abseits des Fairways besonders reizvoll. Und dann ging es auch schon los. Das offizielle Programm der Trophy war so abwechslungsreich, dass die Woche von Anfang an in Bewegung war: Begrüßungscocktail, ein lockerer JuCad Scramble zum Einstieg, optionale Ausflüge zu weiteren Top-Plätzen wie Heritage oder La Réserve, Clinics mit PGA Pro Andrew Cullen, der legendäre Nachtgolf-Abend mit BBQ unter Sternen, dazu an den letzten beiden Tagen die eigentliche Beachcomber Golf Trophy als 36-Loch-Stableford-Turnier und zum Abschluss die White Night im Restaurant La Ravanne mit Siegerehrung, Musik und Tanz. Genau diese Mischung aus Sport, Genuss und Geselligkeit ist der Kern dieses Formats. Was mich sofort begeistert hat, war die Gruppe. Rund 40 Teilnehmer, alle Altersklassen, viel Erfahrung, viele Wiederholungstäter und entsprechend viele, die sich seit Jahren kennen und diese Woche wie einen festen Termin im Kalender behandeln. Genau das hätte für einen Neuling theoretisch auch einschüchternd sein können. In Wahrheit war das Gegenteil der Fall. Man wurde freundlich aufgenommen, schnell integriert, und durch die wechselnden Flights und das regelmäßige Durchmischen der Teams kam man praktisch automatisch ins Gespräch. Am Ende einer solchen Woche hat man nicht nur Runden gespielt, sondern neue Golffreundschaften geschlossen. Quer durch ganz Deutschland, ganz ohne große Anlaufzeit. Der Platz am Paradis ist dabei ein Erlebnis für sich. Er zieht sich über die Le-Morne-Halbinsel, misst knapp 5.924 Meter und ist der einzige Golfplatz auf Mauritius, der direkt innerhalb eines Hotelresorts liegt. Zwischen tropischer Vegetation, Küstenlinie, Lagune und Bergkulisse entsteht eine Szenerie, bei der man sich mehrfach dabei ertappt, kurz stehenzubleiben, obwohl man eigentlich längst den Schläger wählen wollte. Einige Bahnen laufen direkt am Wasser entlang, und selbst wer konzentriert im Turniermodus unterwegs ist, wird sich diesem Panorama kaum entziehen können. Bemerkenswert war auch das Wetter. Die Vorhersagen klangen vorab nicht durchgehend nach Postkartenkulisse. In der Realität zeigte sich Mauritius in dieser Woche aber erfreulich stabil. Viel Sonne, warme Temperaturen, eine angenehme Brise. Bedingungen, bei denen man in Deutschland im Februar unweigerlich denkt: „Warum mache ich das nicht öfter?“ Genau daraus entsteht der eigentliche Zauber dieser Reise. „Mehr als ein Turnier: eine Woche aus Golf, Gemeinschaft und purem Sommergefühl.“ BEACHCOMBER | GOLFREISE 63 www.birdie-magazin.de Birdie 01|2026
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