multimediaPDF NLV Staffelstab 1_2026

NLV-StaffelStab August 2026 · 25 DM U18 / U23 in Bochum: Sechs Titel gehen nach Niedersachsen jdv. Erik Siepmann triumphierte über 400 Meter Hürden mit neuem Landesrekord, weitere Titel im Langsprint für Max Husemann und Thorben Finke. Im Laufbereich siegten Paul Euskirchen und Lera Miller. Für die einzige Goldmedaille im technischen Bereich sorgte Jan Plewka im Hammerwurf. Den Startschuss für den Leichtathletik-Sommer in Bochum gaben in diesem Juli die nationalen Titelkämpfe der Jugend U23 und U18. In den 74 Meisterschaftsentscheidungen gab es in fast jeder zweiten eine Top 5-Platzierung für den NLV (34). Dabei schnitten vor allem die männliche U23 (11) und die weibliche U18 (10) gut ab. Medaillen gab es für den NLV insgesamt 18 und damit genauso viele wie bei der letzten DM in Bochum-Wattenscheid im vergangenen Jahr. Langsprint erneut Spitze Besonders stark schnitt der NLV einmal mehr im Langsprint ab. Allen voran Erik Siepmann (MTV Wittmund) begeisterte im 400m Hürden Finale der männlichen Jugend U18 und stürmte in neuem Landesrekord von 52,00 Sekunden zum Titel. Er verbesserte damit seine Bestleistung um 1,61 Sekunden und reiht sich damit auf Platz vier in Europa ein. „Ich habe keine Ahnung, woher ich diese Zeit genommen habe. Alle haben mich angeschrien. Dazu das geile Feeling, geile Konkurrenten – einfach geiler Lauf“, sagte der Sieger, der in dieser Saison die 52,00 Sekunden schon ins Visier genommen hat. „Dass es jetzt eine glatte 52 geworden ist, das hätte ich nicht gedacht. Das ist richtig geil.“ In der U23-Klasse ging auch in diesem Jahr kein Weg an Niedersachsen vorbei. Nach seinem Gold-Double aus dem letzten Jahr konnte Max Husemann (Eintracht Hildesheim) den Titel-Erfolg über 200m wiederholen. Er gewann das Finale in 20,89 Sekunden vor NLV-Kollege Thorben Finke (Sigiltra Sögel), dem er in diesem Jahr den Titel über 400m überließ. „Ich hatte vergangenen Herbst eine Lungenentzündung. Daraus ist ein Belastungsasthma entstanden. Darum bin ich in diesem Jahr sehr wenig gelaufen. Aber nächstes Jahr werden wieder die 400m in Angriff genommen“, blickte Max Husemann voraus. Für ihn sprangen in diesem Jahr die weiteren NLV-Langsprinter in die Bresche und sorgten für die TopPlatzierungen. Thorben Finke konnte exakt dieselbe Zeit wie Husemann bei seinem Gold-Triumph aus dem Vorjahr laufen (45,50s) und gehörte damit von Beginn an zu den Titelfavoriten. In 46,31 Sekunden konnte er der Rolle gerecht werden und Gold einheimsen. Neben ihm stand auch der Deutsche U23-Meister von 2024, Florian Kroll (LG Osnabrück), im Fokus, der wie bereits im Vorjahr Silber holte. „Ich wusste, dass Florian eine sehr starke Zielgerade hat, darum habe ich auf den ersten 200 Metern bei Gegenwind viel investiert. Das hat sich ausgezahlt“, sagte Thorben Finke nach seinem Gold-Lauf. Weitere Top-5-Platzierungen erliefen sich Niclas Jan Kaluza (Eintracht Hildesheim / 4. Platz über 200m) und Paul Biebl (Garbsener SC / 5. Platz über 200m). Ein echtes Sahne-Wochenende erwischte auch Amke Bolten vom MTV Aurich. Die U18-Athletin lief sowohl über 200m (24,71s / Platz 4) als auch über 400m (54,81s / Platz 2) persönliche Bestzeiten, womit sie auf beiden Strecken zu den Besten in Deutschland gehörte. Sie darf sich nun auch auf ihren ersten internationalen Start bei der U18-EM in Rieti freuen. Viele Medaillen im Laufbereich Nicht viel Konkurrenz hatte Lera Miller (VfL Löningen), die eigentlich noch der U20 angehört, über 1500m. Am Freitag musste aufgrund der geringen Beteiligung kurzfristig der Vorlauf gestrichen werden. So ging es für alle verbliebenen Teilnehmerinnen am Samstag direkt im Finale um die Medaillen. Miller ließ nichts anbrennen, übernahm früh das Kommando und gewann am Ende souverän in 4:33,29 Minuten. „Das war eine gute Gold mit Landesrekord: 400 m Hürdeläufer Erik Siepmann Freude über DM-Silber: Amke Bolten (MTV Aurich)

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