multimediaPDF NLV Staffelstab 1_2026

NLV-StaffelStab August 2026 · 26 Generalprobe für die U20-DM nächste Woche hier. Da geht es für mich um die Qualifikation für die U20-WM“, sagte die Löningerin. Über Bronze mit neuer Bestzeit jubelte derweil Anna Malena Wolff López (Braunschweiger LC; 4:35,16 min). Seinen Titel abgeben musste in diesem Jahr Tim Kalies (LG Braunschweig) über 1500m. In einem spannenden Zielspurt musste der U23-Mittelstreckler sich gegen Tobias Tent mit 3:43,30 zu 3:43,59 Minuten knapp geschlagen geben. Zwar gab es in der weiblichen Jugend U18 keinen Titel für Niedersachsen an diesem Wochenende, kurioserweise aber die meisten Podestplätze (6). Einer davon war der zweite Platz über 1500m. Diesen holte sich überraschend Milana Bornhardt (VfL Wolfsburg) in einem mutigen Rennen. Über 800m sammelten Ida Terhorst (VfL Löningen / 2:11,35 min (PB)) und Valerie Fehlandt (LAV Zeven / 2:11,64min) weitere Medaillen auf der Mittelstrecke. Max Lennart Rekate (LG Weserbergland) wurde in der MU18 zudem Fünfter über 3000m in neuer Bestzeit von 8:49,26 Minuten. Hindernistriumph unter 6 min. Erst einmal war Paul Euskirchen (Eintracht Hildesheim) über 2.000 Meter Hindernis bisher unter der SechsMinuten-Marke geblieben. Das war Mitte Mai in Leipzig mit 5:59,17 Minuten. Nun kam ein weiteres Rennen mit einer Zeit unter dieser Marke hinzu. Lag das Feld auf den ersten vier Runden noch eng beieinander, begann auf der letzten Runde der Kampf um die Positionen. Das beste Finish hatte der Jahresbeste Paul Euskirchen, der in 5:59,49 Minuten zum Meistertitel lief. „Ich bin übertrieben glücklich. Es gab nichts, worauf ich länger hingearbeitet habe. Ich habe seit einem Jahr nur das im Kopf und jetzt hat es sich ausgezahlt“, sagte Paul Euskirchen, der sich damit auch das U18-EM-Ticket sicherte. In seinem Sog zog sich Julius Brand (LAC Osnabrück) auf Platz vier zu einer neuen Bestzeit (6:00,42min). In der WU23 gewann Carolin Hinrichs (VfL Löningen) über 3000m Hindernis in 10:00,30 Minuten Bronze. Hannover 96 in den 100m-Finals Im Kurzspint war Anna Wulfert (VfL Wolfsburg) in der WU18 über 100 Meter die erfolgreichste niedersächsische Athletin. Im Finale blieb sie erstmals unter der 12-SekundenMarke (11,92s) und freute sich über einen starken dritten Platz. Knapp am Podest vorbei lief dagegen Milian Zirbus (MJU23 / 10,60s) von Hannover 96. Seine Vereinskollegin Jule Wachtendorf überzeugte im Finale der WU23 über 100m mit neuer Bestzeit von 11,66s und Rang sechs. Mehrkampfspezialistin Svea Funck (TV Jahn Walsrode) stellte sich an diesem Wochenende der Konkurrenz über die Hürden und im Hochsprung der WU18. Während sie im Hochsprung mit Platz fünf und 1,68 Meter etwas unter den Erwartungen blieb, konnte sie im Hürdensprint mit Platz drei und 13,58 Sekunden voll überzeugen. Tamina Heller (TV Langen) wurde dahinter Fünfte in 13,75 Sekunden. Über die 110m Hürden belegten Mehrkampfkollege Torben Prepens (MJU23 / TV Cloppenburg / 14,61s) und Paul Stebner (MJU18 / MTV 49 Holzminden / 14,31s) mit neuen Bestzeiten jeweils ebenfalls Platz fünf. Jan Plewka erneut Deutscher Meister im Hammerwurf Den einzigen Deutschen Meistertitel im technischen Bereich konnte sich Hammerwerfer Jan Plewka vom TSV Helmstedt sichern. Der Deutsche U16-Meister vom letzten Jahr machte es richtig spannend, als er sich erst mit seinem sechsten Versuch und der persönlichen Bestleistung von 66,87 Metern an die Spitze des U18Teilnehmerfeldes setzte. Die einzige Medaille im Sprungbereich errang Dorothea Gantert (SpVg Laatzen) im Hochsprung der WU23 mit tollen 1,86 Metern. Einen geteilten 4. Platz gab es im Hochsprung der MU23 für Nevio Völkel (LG Osnabrück) und Niklas von Zitzewitz (VfL Eintracht Hannover), die beide 2,03 Meter übersprangen. Weitere Top-5-Platzierungen gab es in der U23 durch Klara Härke (Stabhochsprung / MTV Holzminden / 3,90m / Platz 5), Charlotte Waldkirch (Weitspung / VfL Eintracht Hannover / 6,01m / Platz 5) und Charlotte Grimm (Dreisprung / SV Eintracht Nordhorn / 13,08m / Platz 4), die das Podium maximal knapp verpasste. So war sie weitengleich mit der Drittplatzierten und es entschied der zweitbeste Versuch über Bronze. Dort war sie lediglich zwei Zentimeter schlechter als ihre Kontrahentin. Über ihren ersten 13-Meter-Sprung konnte sie sich aber trotzdem freuen. Genauso wie Namensvetterin Charlotte Kirchner (TSV Lelm) über ihre Weite im Hammerwurf. Kirchner war die einzige Hammerwerferin im Feld, die mit 53,75 Metern eine persönliche Bestleistung aufstellte. Der Lohn: Platz vier in Deutschland. Gold im Hammerwurf der MJ U18 mit Persönlicher Bestleistung: Jan Plewka vom TSV Helmstedt (Fotos: T. Flatemersch)

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